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Wie sind die Zukunftsaussichten mit Abschluss als Industriemeister:in Metall IHK?

Die Arbeitsanforderungen von Industriemeister:innen Metall haben sich im Laufe der Zeit gewandelt und modernisiert. Dabei spielen neue Entwicklungen und Anforderungen an Technologien und Organisationsformen, Automatisierung, Kundenorientierung, Qualitätsmanagement und Umweltschutz eine große Rolle.

Jetzt sind junge, qualifizierte Führungskräfte gefragt, um diese organisatorisch-technologischen Anforderungen umzusetzen. Als Führungskraft mittlerer Ebene bilden Sie dabei die Brücke zwischen Fachkräften und den Führungskräften auf höherer Ebene.

Der Arbeitsmarkt für Industriemeister:innen Metall

Nach wie vor ist die Metallverarbeitung ein großer Industriezweig Deutschlands. Im Jahr 2019 gab es in Deutschland über 8.100 metallverarbeitende Betriebe. Insbesondere das Bundesland Nordrhein-Westfalen ist durch seine große Stahlproduktion ein attraktiver Standort.

Weiterbildung als Industriemeister:in Metall als Karriere-Sprungbrett

Geprüfte Industriemeister:innen Metall IHK haben die Möglichkeit, folgende höhere Fortbildungen zu absolvieren, um weiter aufzusteigen:

  • geprüfte:r technische:r Betriebswirt:in
  • geprüfte:r Betriebswirt:in
  • geprüfte:r technische:r Industriemanager:in

Ihr Meisterbrief befähigt Sie außerdem zu einem Studium an einer Fachhochschule oder Universität.



Wie läuft die Weiterbildung "Industriemeister Metall IHK" ab?

Der Lehrgang zum/zur Industriemeister:in Metall IHK ist handlungsorientiert gestaltet. Praktische Fälle stehen im Mittelpunkt und werden durch die erfahrenen Trainer:innen aus der Wirtschaft, der Unternehmensberatung und dem Hochschulbereich vermittelt. Diese theoretische Wissensvermittlung mit Praxisbezug bereitet Sie optimal auf die Prüfung vor.

Die IHKs passen ihre Ausbildungs- und Prüfungsinhalte regelmäßig an neue Entwicklungen und Anforderungen aus der Praxis an, um Fachkräfte optimal auf den Arbeitsalltag vorzubereiten.

Eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister:in Metall IHK ist das Richtige für Sie, wenn Sie bereits eine Ausbildung als Fachkraft in der metallverarbeitenden Industrie absolviert und/oder (mehrjährige) branchenspezifische Berufserfahrung gesammelt haben.

Damit Sie die Weiterbildung zum/zur Industriemeister:in Metall IHK beginnen können, benötigen Sie 

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den Metallberufen zugeordnet werden kann oder
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
  • eine mindestens vierjährige Berufspraxis.

Die Weiterbildung zum/zur Industriemeister:in Metall IHK ist in zwei Teile unterteilt: Zuerst lernen Sie die fachrichtungsübergreifenden Basisqualifikationen für geprüfte Industriemeister:innen und danach die handlungsspezifischen Qualifikationen für den Fachbereich Metall.

Der Rahmenstoffplan Industriemeister:in Metall IHK umfasst unter anderem folgende Lehrinhalte:

Einheit

Thema

Empfehlung Unterrichtsstunden

0

Lern- und Arbeitsmethodik

10

A

Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen

Insgesamt 400

A.1

Rechtsbewusstes Handeln

60

A.2

Betriebswirtschaftliches Handeln

120

A.3

Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung

80

A.4

Zusammenarbeit im Betrieb

70

A.5

Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten

70

B

Handlungsspezifische Qualifikationen

Insgesamt 700

I.

Handlungsbereich „Technik“

300

B.1

Betriebstechnik

120

B.2

Fertigungstechnik

100

B.3

Montagetechnik

80

II.

Handlungsbereich „Organisation“

200

B.4

Betriebliches Kostenwesen

70

B.5

Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme

70

B.6

Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz

60

III.

Handlungsbereich „Führung und Personal“

200

B.7

Personalführung

70

B.8

Personalentwicklung

70

B.9

Qualitätsmanagement

60

Gesamtstunden

1.100

Der Lehrgang zum/zur Industriemeister:in Metall IHK erfolgt im Präsenzunterricht oder im Blended-Learning-Format, das heißt im Präsenzunterricht kombiniert mit Online-Modulen. Sie haben die Möglichkeit, die Weiterbildung in Vollzeit oder berufsbegleitend zu absolvieren.

Weitere Informationen erhalten Sie im DIHK-Verlag oder direkt bei Ihrer zuständigen IHK.