DIHK

Neues bundeseinheitliches IHK-Trainingskonzept „Azubi in der Industrie 4.0 (IHK)“


Auszubildende verstehen und gestalten die digitale Transformation in der Industrie mit.

Die Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 stellt die berufliche Ausbildung vor neue Herausforderungen. Fachkräfte von morgen müssen in der Lage sein, neue Technologien zu bedienen und diese einzusetzen. Um für die Wirtschaft von morgen bereit zu sein, müssen die Auszubildenden frühzeitig sensibilisiert und qualifiziert werden. Dadurch können sie eine Akzeptanz für digitale Technologien aufbauen sowie den Umgang mit vernetzten Systemen erlernen.

Damit Auszubildende für diese neuen Herausforderungen von Anfang an gut gerüstet sind, hat ein Team von Experten aus Praxis und Wissenschaft unter Federführung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar gemeinsam mit der DIHK-Bildungs-GmbH und weiteren Partnern das Konzept „Azubi für Industrie 4.0 (IHK)“ entwickelt.

Das neue bundeseinheitliche Trainingskonzept richtet sich an Auszubildende des zweiten und dritten Lehrjahres aus dem gewerblich-technischen Bereich und kann optional zusätzlich zur Ausbildung besucht werden. Es vermittelt entscheidende Fach- und Methodenkompetenzen im Bereich Industrie 4.0 und legt den Grundstein, damit die Teilnehmenden als Facharbeiter von morgen künftig im betrieblichen Umfeld bei der Konzeption, Umsetzung und Auswahl von Methoden und Technologien im Bereich Industrie 4.0 aktiv mitwirken können.

Das IHK-Training besteht aus sieben Modulen mit mindestens 40 und max. 64 Lehrgangsstunden. Die Auszubildenden erfahren ein fachübergreifendes Verständnis von Digitalisierung und erwerben relevante Fähigkeiten und Kompetenzen im Bereich Industrie 4.0. Stufen des technologischen Fortschritts werden aufgezeigt, Begrifflichkeiten verfestigt und Kernelemente der Industrie 4.0 Technologien und Prozesse interaktiv erarbeitet.

Die Teilnehmenden werden selbst aktiv und bringen in Gruppenarbeiten ihr Wissen und Können ein. Das praxisorientierte Training beinhaltet anwendungsbezogene Praxis-Fallstudien, die individuell gewählt und variabel kombiniert werden können. Folgende Themen stehen auf dem Lernplan:

Modul 1: Internet der Dinge
Modul 2: Technik/Technologien
Modul 3: Business/Nutzen
Modul 4: Prozesse
Modul 5: Anwendungsfelder  (Produktion, Montage, Service)
Modul 6: Intelligente Werkzeuge für Industrie 4.0
Modul 7: Arbeit/Mensch

Mehr über das Trainingskonzept erfahren Sie bei der DIHK-Bildungs-GmbH. Ihr Ansprechpartner ist Florian Pröbsting, Telefon 0228 6205-150 E-Mail proebsting.florian@wb.dihk.de.


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Bonn, Montag, 14. Januar 2019

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