DIHK

Fit für Qualität: IHKs überarbeiten QM-Lehrgangsportfolio

Qualität ist einer der entscheidenden Wettbewerbsfaktoren dieser Zeit. Kaum ein Unternehmen kommt noch ohne den Einsatz eines Qualitätsmanagement- (QM-) Systems nach der Normenfamilie ISO 9000 aus. In drei aktualisierten, bundeseinheitlichen Zertifikatslehrgängen vermitteln die Industrie- und Handelskammern (IHKs) das erforderliche Know-how für eine professionelle Implementierung und Umsetzung.

Ob das Thema Qualität im Unternehmen lediglich berücksichtigt werden soll oder ob es gilt, ganze Prozessketten nach QM-Kriterien zu gestalten: Mit einer neuen Struktur und inhaltlich überarbeitet deckt das aktuelle IHK-Lehrgangsportfolio die ganze Breite betrieblicher QM-Bedürfnisse ab.

Für das Zertifikat Qualitätsmanagementbeauftragter (IHK) absolvieren die Teilnehmer drei Module mit einem Gesamtumfang von 80 Stunden. Als Voraussetzung sollten sie Kenntnisse der Prozesse und Funktionen im Unternehmen mitbringen. Der Basislehrgang macht sie dann mit den Grundlagen des QM, mit einschlägigen Systemen sowie Methoden und Werkzeugen vertraut. Qualitätsmanagementbeauftragte (IHK) kennen die jüngsten Normen und die Notwendigkeit für ein QM beziehungsweise einen QM-Verantwortlichen, und sie sorgen dafür, dass die Interessen etwa von Kunden, Institutionen oder Anteilseignern berücksichtigt werden.

Wer in der Lage sein möchte, die Qualitätsfähigkeit seines Betriebs zu bewerten und über geeignete Ansätze und Maßnahmen zu steigern, kann sich – aufbauend auf dem Grundlagenkurs zum Qualitätsmanagementbeauftragten – in weiteren 80 Lehrgangsstunden zum Qualitätsmanager (IHK) qualifizieren. In den Modulen "Integriertes Management", "Qualität und Recht" sowie "Statistik" erfährt er unter anderem Wissenswertes über Produkthaftung, spezielle Aspekte des QM für Dienstleister oder über das Thema Audits und Zertifizierung. Im letzten und umfangreichsten Modul geht es um die praktische Anwendung von QM-Systemen. Qualitätsmanager (IHK) wissen, wie man die aktuelle ISO-Norm im Betrieb abbildet; sie können die Einführung und Aufrechterhaltung von QM-Systemen steuern oder zumindest maßgeblich hieran mitwirken. Sie stellen sicher, dass der Betrieb über ein Risikomanagement verfügt und leisten einen Beitrag zur stärkeren Prozessorientierung im Unternehmen.

Eine vertiefende Qualifikation zum Themenkomplex "interne Audits" bieten die IHKs mit dem weiterführenden Zertifikatslehrgang "Interner Auditor (IHK)" an, der 50 Lehrgangsstunden umfasst. Er vermittelt unter anderem in Gruppenarbeiten, Fallstudien und Rollenspielen das erforderliche Know-how, um Audits eigenständig zu planen und durchzuführen sowie die Zertifizierung vorzubereiten. Wer den schriftlichen Test sowie die Präsentation der Fallstudie und das Fachgespräch im letzten der sechs Module erfolgreich absolviert, ist als Interner Auditor (IHK) ein unverzichtbarer Garant dafür, dass die Qualitätsfähigkeit aller Produkte, Dienstleistungen und Prozesse im Unternehmen stetig beurteilt, hinterfragt und analysiert wird.

Wenn Sie mehr über die Konzepte erfahren möchten, wenden Sie sich bei der DIHK-Bildungs-GmbH bitte an
Florian Pröbsting,
Telefon 0228 6205-150,
E-Mail proebsting.florian@wb.dihk.de.


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Bonn, Montag, 24. September 2018

Ansprechpartner/in Florian Pröbsting

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