DIHK

Psychische Belastungen richtig einschätzen, Gefährdungsbeurteilung rechtskonform durchführen

Burnout, Depressionen oder Mobbing am Arbeitsplatz sind nicht nur für die betroffenen Mitarbeiter dramatisch, sie schaden auch den Betrieben erheblich. Der Gesetzgeber hat deshalb die regelmäßige fachkundige Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen verpflichtend vorgeschrieben. Fit für die Umsetzung sind Absolventen des neuen Zertifikatslehrgangs "Prozessmanager für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (IHK)".

Unter Federführung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hat die DIHK-Bildungs-GmbH die bundeseinheitliche Weiterbildung in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Fachexperten von youCcom® und weiteren IHKs konzipiert. In fünf aufeinander aufbauenden Modulen mit insgesamt 60 Lehrgangsstunden befähigt sie Mitarbeiter mit mehrjähriger Berufserfahrung dazu, die Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes rechtskonform und praxistauglich zu realisieren.

Die Nutzung dieser Fachkräfte und der Einsatz dieses Steuerungsinstrumentes bewahren den Arbeitgeber nicht nur vor den juristischen Folgen einer fehlenden oder mangelhaften Gefährdungsbeurteilung, zu denen etwa Geldbußen der Aufsichtsbehörden oder Schadensersatzforderungen psychisch erkrankter Mitarbeiter zählen. Sie bietet Unternehmen auch umfangreiche Mehrwerte:

  • Steigerung der Arbeitgeberattraktivität im Kampf um Talente und Fachkräfte
  • Reduzierung von Krankheitstagen bzw. Fehlzeiten sowie der Mitarbeiterfluktuation
  • Schaffung optimaler (psycho)sozialer Rahmenbedingungen
  • Ertragsteigerung durch Mitarbeiter-Motivation, -Leistungsfähigkeit und -Gesundheit

Die Teilnehmer des Zertifikatslehrgangs lernen die Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und der Beurteilung psychischer Belastungen kennen. Sie erwerben das Rüstzeug dafür, den Prozess der Gefährdungsbeurteilung fundiert zu planen und durchzuführen, erforderliche Maßnahmen aus der Analyse abzuleiten und umzusetzen sowie deren Wirksamkeit zu überprüfen.

Die Lehrgangsteilnehmer recherchieren branchenspezifische Besonderheiten und reflektieren die eigene Rolle im Prozess. Auch die kollegiale Beratung, die Grundzüge von Kommunikationswegen, internes Projektmanagement und -marketing stehen auf dem Lehrplan.

Anhand eines Praxisbeispiels wird im Lehrgang ein Konzept für eine Gefährdungsbeurteilung erarbeitet. Eine besondere Win-win-Situation entsteht, wenn hierfür die Situation im eigenen Unternehmen beleuchtet wird. Die Qualifizierung endet mit einem internen Abschlusstest, der aus einem schriftlichen Test sowie einer mündlichen Falldarstellung besteht.

Weitere Informationen zum Lehrgang gibt es bei Ihrer IHK.

Wenn Sie mehr über das Konzept erfahren möchten, wenden Sie sich bei der DIHK-Bildungs-GmbH bitte an

Florian Pröbsting,
Telefon 0228 6205-150,
E-Mail proebsting.florian@wb.dihk.de.


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Bonn, Dienstag, 08. August 2017

Ansprechpartner/in Florian Pröbsting

Projektreferent


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