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Der "Betriebliche Datenschutzbeauftragte (IHK)" wird fit für EU-Verordnung

Ab dem 25. Mai 2018 müssen Unternehmen die neuen Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verbindlich umsetzen. Auf die betrieblichen Datenschutzbeauftragten kommen damit veränderte Aufgaben und Begriffe zu. Der entsprechende Zertifikatslehrgang der Industrie- und Handelskammern (IHKs) wird aktuell an diese Erfordernisse angepasst.

Unter Federführung der IHK zu Dortmund arbeitet eine Expertengruppe die mit der DSGV verknüpften Neuerungen in das Curriculum des Zertifikatslehrganges "Betrieblicher Datenschutzbeauftragter (IHK)" ein.

Dabei geht es unter anderem um Rechenschafts- und Dokumentationspflichten, um die rechtliche Stärkung "betroffener" Personen oder den sicheren Umgang mit der Datenschutz-Folgeabschätzung.

Die Modulstruktur der Qualifikation bleibt erhalten, sodass die Veranstalter der Lehrgänge vorwiegend inhaltliche Veränderungen mit ihren Trainern abstimmen müssen. Auch die Verteilung der Stunden ist weitestgehend unberührt.

Der überarbeitete Zertifikatslehrgang soll spätestens ab dem zweiten Quartal 2018 zur Verfügung stehen. Er ist wie folgt aufgebaut:

  • Modul 1: Grundlagen des Datenschutzes (circa 9 Lehrgangsstunden)
  • Modul 2: Datenschutzrecht (circa 11 Lehrgangsstunden)
  • Modul 3: Organisation von Datenschutz und Datensicherheit (circa 14 Lehrgangsstunden)
  • Modul 4: IT-Sicherheit und technisch-organisatorischer Datenschutz (circa 12 Lehrgangsstunden)
  • Modul 5: Praxishinweise für den Start als Datenschutzbeauftragter (circa 6 Lehrgangsstunden)

Die DIHK-Bildungs-GmbH berät Sie gerne individuell.

Ihr Ansprechpartner:
Björn Lindenthal,
Telefon 0228 6205-164,
E-Mail: Lindenthal.Bjoern@wb.dihk.de


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Bonn, Montag, 18. Dezember 2017

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